Warnsignale im Vorstellungsgespräch


Viele kennen es: man ist auf der Suche nach einem neuen Job. Sei es aufgrund von beruflicher Neuorientierung, keiner Übernahme nach der Ausbildung, Unzufriedenheit im aktuellen Job oder Ähnlichem. Man steckt viel Arbeit und Mühe in die Suche nach passenden Stellen und das Schreiben von Bewerbungen. Nach einiger Zeit gibt es erste Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch. Doch schon nach dem ersten Telefonat oder persönlichen Gespräch entwickelt man Bedenken. Einige Aussagen des potenziellen Arbeitgebers hinterließen einen faden Beigeschmack. Was nun?

In erster Linie sollte man vor allem Eines tun: auf das eigene Bauchgefühl hören. Man selbst hat eventuell schon solch eines entwickelt, was einem stets zu den richtigen Entscheidungen verhilft.

Doch was wenn man einfach nicht weiß, wie man sich entscheiden soll? Es gibt einige Warnsignale im Vorstellungsgespräch, bei denen eure Bedenken gerechtfertigt sind. Wir haben einige Aussagen unter die Lupe genommen und erklären euch, was dahinter stecken könnte.

Mögliche Warnsignale, die gegen den Arbeitgeber sprechen

1. Der Gesprächspartner erwähnt im Vorstellungsgespräch beiläufig, dass in den vergangenen Monaten/Jahren mehrere Leute abgesprungen sind.

-> Erwartet der Arbeitgeber zu viel von seinen Angestellten?

2. Eine Vermittlungsagentur erzählt, dass der Arbeitgeber schon langjähriger Kunde sei und seine Angestellten unterdurchschnittlich/schlecht bezahlt.

-> Ist es die Stelle wirklich wert, schlecht entlohnt zu werden?

3. Eine Vermittlungsagentur spricht vom schlechten Ruf des Arbeitgebers in der Region/Branche etc. Er schreibt seine Stellen daher anonym über eine Vermittlung aus, da er Schwierigkeiten hat, neue Mitarbeiter zu finden.

-> Möchte man wirklich für so eine Firma arbeiten?

4. Der Gesprächspartner möchte im Laufe eines Telefonats zu einem Vorstellungsgespräch einladen, um erstmal zu sehen, ob er sich denn überhaupt mit einem versteht.

-> Scheint eine schwierige Person zu sein, könnte eine unangenehme Zusammenarbeit werden.

5. Der Gesprächspartner geht noch einmal genauer auf die Aufgaben ein, die der neue Mitarbeiter zu erledigen hätte. Die Liste nimmt einfach kein Ende.

-> Ist die Menge der anfallenden Aufgaben wirklich einer einzigen Person zumutbar?

Meinungen zum Vorstellungsgespräch einholen

Selbstverständlich sind die genannten Punkte nicht sofort Grund zur Ablehnung, sie sollten jedoch aufhorchen lassen.

Zusätzlich kann man sich auch noch Meinungen von Familienmitgliedern und Bekannten einholen. Eventuell haben sie Ähnliches erlebt oder einfach einen guten Rat parat.

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