Mustergültig: Das darf in keinem Lebenslauf fehlen

Beim Erstellen eines Lebenslaufs gelten zwei wichtige Prinzipien: Kürze und Klarheit. Diese beiden Prinzipien solltet ihr beim Inhalt sowie beim Layout beherzigen. In puncto Kürze gilt die Empfehlung: Eine Länge von ein bis zwei Seiten ist ideal. Damit der Empfänger des Lebenslaufs alle wichtigen Informationen sofort findet, ist der richtige Aufbau entscheidend. Unser Beitrag zeigt euch, welche Informationen in keinem Lebenslauf fehlen dürfen.

Deckblatt: Optional, aber sinnvoll

Deckblatt einer BewerbungEin Deckblatt ist kein Muss, aber dennoch empfehlenswert. Es wirkt als optischer Hingucker und enthält bereits wichtige Informationen, wie ein Foto des Bewerbers, die Kontaktdaten, die Berufsbezeichnung oder sogar ein Kurzprofil.

Ein schönes Deckblatt ist kein Muss bei den Bewerbungsunterlagen. Bei Jobs, in denen es um Sinn für Ästhetik und Kreativität geht, kann das Deckblatt die Bewerbung aber deutlich aufwerten.

Persönliche Daten: Das darf nicht fehlen

Junge FrauDer Lebenslauf enthält persönliche Daten wie Vor- und Nachname, Geburtsdatum und -ort und Familienstand. Ebenfalls wichtig: die komplette Anschrift mit Telefon-, Handy- und ggf. Faxnummer sowie E-Mail-Adresse.

Die Religionszugehörigkeit gehört zu den optionalen Angaben. Sie ist nur nötig bei Bewerbungen in Unternehmen/Einrichtungen, die eine eindeutige Ausrichtung fordern (beispielsweise bei der Kirche). Die Staatsangehörigkeit wird nur angegeben, wenn der Name eine ausländische Herkunft vermuten lässt bzw. keine deutsche Staatsbürgerschaft vorliegt.

Stationen: Dein Leben in Stichpunkten

U-Bahn StationenNach den persönlichen Daten folgen die verschiedenen Stationen von der Schulzeit bis zum Arbeitsleben. Schulausbildung, Berufsausbildung, Studium, Berufstätigkeit und berufliche Weiterbildung werden jeweils unter einem eigenen Punkt ausgelistet.

Dabei gibt es zwei Vorgehensweisen: chronologisch oder amerikanisch. Bei der chronologischen Reihenfolge wird mit der Schulzeit begonnen, die aktuellste Tätigkeit steht am Ende. Bei der amerikanischen Variante beginnt man mit der derzeitigen Tätigkeit und arbeitet sich auf der Zeitachse rückwärts bis zur Schulzeit.

Besondere Kenntnisse: Das ist erwähnenswert

Frau mit Buch in fremder SpracheNach den Informationen zu Berufserfahrung, Aus- und Schulbildung ist Platz, um besondere Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwähnen. Dazu gehören beispielsweise Fremdsprachen- und IT-Kenntnisse oder spezielle Zertifikate. Wird für einen Job ein bestimmter Führerschein benötigt, sollte die eigene Führerschein-Klasse an dieser Stelle erwähnt werden.

Hobbies / Interessen / Ehrenamt

FußballspielHobbies und Interessen sind besonders dann erwähnenswert, wenn man dadurch auf Persönlichkeitsmerkmale und Fähigkeiten schließen kann, die für die angestrebte Position wichtig sind. Über die Interessen und ehrenamtliche Tätigkeiten kann man Sympathie gewinnen und für Anknüpfungspunkte im Vorstellungsgespräch sorgen.

Unterschrift: Auf keinen Fall vergessen

Silberner FüllfederhalterDas Unterschreiben des Lebenslaufs am Ende mit Angabe von Ort und Datum ist ein Muss. Wichtig ist eine “normale” (keine Druckbuchstaben), gut leserliche Schrift. Als Schreibgerät empfiehlt sich ein Füller mit blauer oder schwarzer Tinte. Vor- und Nachname werden ausgeschrieben. Das Datum sollte stets aktuell sein.

Sonja

Mein Abi habe ich dank der STARK Bücher schon vor einiger Zeit gut geschafft. Seit 2017 blogge ich für schultrainer.de über die verschiedensten Themen. Dabei gefällt mir besonders, dass ich bei jeder Recherche für einen Beitrag so viel Neues lerne. Und mittlerweile nicht einmal mehr Mathe-Themen langweilig finde.

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