Drei goldene Regeln das Bewerbungsanschreiben

Das Bewerbungsanschreiben gehört zu den zentralen Bestandteilen einer Bewerbung. Ein gelungenes Anschreiben wirkt wie ein Türöffner im Bewerbungsprozess und sichert dir die Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Egal ob du dich auf ein Praktikum, eine Werkstudentenstelle oder deinen Traumjob bewirbst: Damit deine Unterlagen einen kompetenten Eindruck beim Unternehmen hinterlassen, musst du mit deinem Anschreiben punkten. Wenn du drei goldene Regeln beachtet, kommst du dem Vorstellungsgespräch ein gutes Stückchen näher.

Knackiger Einstieg für deine Bewerbung

Mann erstellt am Laptop ein Anschreiben

Ein gutes Anschreiben erzeugt Spannung, weckt Interesse und vermittelt einen sympathischen Eindruck.

In einer klassischen Bewerbungsmappe ist das Anschreiben das Erste, was Personaler beim Öffnen des Briefumschlags sehen. Und auch bei einer Online-Bewerbung findet ein beeindruckender Lebenslauf keine Beachtung, wenn das Bewerbungsanschreiben nicht überzeugt.

Was denkt ein Personaler wohl, wenn er das zehnte Mal am Tag den Satz „Hiermit bewerbe ich mich …“ liest? Mit einem solchen Einstieg riskierst du, dass deine Bewerbungsunterlagen ungelesen im Papierkorb landen. Idealerweise weckt dein erster Satz Interesse und macht Lust, deine Bewerbung genauer anzusehen.

Hast du vorab mit jemandem aus dem Unternehmen telefoniert? Dann nimm im ersten Satz Bezug auf das Gespräch. Vielleicht gibt es einen aktuellen Anlass, wie eine Pressemitteilung, den du ansprechen kannst. Oder du beschreibst, warum dich das Unternehmen als Arbeitgeber interessiert. Schon der erste Satz entscheidet, ob und mit welchem Gefühl der Personalreferent deine Bewerbungsunterlagen durchsieht.

Individuelles Bewerbungsanschreiben für jede Stelle

Das Anschreiben hat einen festen Aufbau. Im Hauptteil des Anschreibens lieferst du Argumente, warum du perfekt auf die Stelle passt. Ein erfahrener Personaler wird mit Leichtigkeit feststellen, ob dein Anschreiben speziell auf den Arbeitgeber zugeschnitten oder Teil einer Massenaussendung ist.

Filtere aus deinem Lebenslauf die Erfahrungen und Stärken heraus, die für die Stelle relevant sind. Versuche zu begründen, warum du dir das Unternehmen als Arbeitgeber vorstellen kannst. Ist es die Firmenkultur, die dich anspricht? Bist du von den Produkten des Unternehmens überzeugt? Oder hast du das Gefühl, deine persönlichen Ziele dort erreichen zu können? Erkläre dem Arbeitgeber kurz und knackig, warum du dich für ihn interessierst.

Sonderfall Initiativbewerbung

Bei einer Initiativbewerbung kannst du dich nicht auf eine Stellenanzeige beziehen. Darum musst du intensiver recherchieren. Wie tickt das Unternehmen? Welche Werte zählen dort? Diese Infos findest du oft im “Über uns”-Bereich auf der Unternehmenswebseite.

Wer bzw. wie sind die Menschen, die dort arbeiten? Gibt es Bilder von den Mitarbeitern oder einen Corporate Blog, der dir Einblicke in den Arbeitsalltag ermöglicht? Ein Beispiel dazu: Finden im Unternehmen öfter Teamevents statt? Dann hebe in deinem Bewerbungsanschreiben hervor, dass du ein Teamplayer bist bzw. gerne im Team arbeitest.

Frage dich außerdem: “Was kann ich als Bewerber zum Erfolg des Unternehmens beisteuern? Welche meiner Fähigkeiten bringen dem Unternehmen einen konkreten Vorteil?” Die Antworten sollte dein Bewerbungsanschreiben liefern.

Die äußere Form bei den Bewerbungsunterlagen wahren

So individuell, sympathisch und gut formuliert dein Text auch ist: über eine schlampige äußere Form tröstet nichts hinweg. Ein Anschreiben hat einen festgelegten formalen Aufbau und inhaltliche Elemente, die der Personaler erwartet.

Mach dir die Mühe und richte eine Vorlage ein, die Platzhalter für die Adresse des Empfängers, Betreffzeile, Anrede und die restlichen Elemente enthält. Falls du nicht weißt, was alles in ein Anschreiben gehört, findest du im Internet oder in Bewerbungsratgebern Mustervorlagen. Die Muster kannst du anpassen und ihnen eine individuelle Note verleihen.

Mit einem knackigen Einstieg, einem individuellen Hauptteil und einer korrekten äußeren Form bist du auf dem besten Weg zu einem überzeugendem Bewerbungsanschreiben.

Tipp: Hol dir eine zweite Meinung zu deinen Bewerbungsunterlagen samt Anschreiben, bevor du dich ans Bewerben machst. Freunde und Familie können nicht nur die Rechtschreibung checken und dich auf Fehler hinweisen. Sie können dir beim Bewerbung schreiben wertvolle Ideen liefern, auf die du selbst nicht kommst.

Sonja

Mein Abi habe ich dank der STARK Bücher schon vor einiger Zeit gut geschafft. Seit 2017 blogge ich für schultrainer.de über die verschiedensten Themen. Dabei gefällt mir besonders, dass ich bei jeder Recherche für einen Beitrag so viel Neues lerne. Und mittlerweile nicht einmal mehr Mathe-Themen langweilig finde.

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