Business Knigge Teil I: Der erste Eindruck

Der erste Eindruck entsteht unbewusst in einer Zehntelsekunde, hält sich jedoch hartnäckig. Auch nach einem längeren Gespräch ändert sich der erste Eindruck in der Regel nicht. Zum Großteil hängt er von der Körpersprache und Stimme ab. Was man wirklich sagt, spielt eine untergeordnete Rolle. Natürlich sind die Stimme und die Körpersprache Teile deiner Persönlichkeit, die schwer zu ändern sind. Wenn du jedoch ein paar simple Benimmregeln aus dem Business-Knigge beherzigst, kannst du den ersten Eindruck positiv beeinflussen.

Studium, Job, Vorstellungsgespräch: Der erste Eindruck zählt

Ob bei der Bewerbung, beim Geschäftsessen oder am ersten Tag der Ausbildung: Wer bei neuen Kollegen oder Geschäftspartnern durch sein Verhalten positiv auffällt, stellt die Weichen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. In einem Unternehmen kann dein Benehmen und Auftreten deine Karriere entscheidend beeinflussen.

Gute Umgangsformen sind eine wichtige Voraussetzung. Das Wissen um die gängige Etikette kannst du dir aneignen. Oft sind es aber weichere Faktoren, die darüber entscheiden, ob wir einen Menschen sympathisch finden. Wir verraten dir, worauf es beim ersten Kennenlernen ankommt.

1. Knigge-Regel: Schau mir in die AugenNahaufnahme eines Auges

Der erste persönliche Kontakt beginnt mit der Begrüßung, für die der Blickkontakt entscheidend ist. Wer anderen in die Augen schaut, wirkt offen und aufgeschlossen. Bei fehlendem Blickkontakt schließt dein Gegenüber auf mangelndes Selbstbewusstsein oder Desinteresse.

Schüchternen Menschen fällt es manchmal schwer, anderen in die Augen zu sehen. In diesem Fall gilt: Übung macht den Meister. Spiele die erste Begrüßung am besten mit einer Vertrauensperson durch. Je routinierter die Situation für dich ist, desto einfacher fällt es dir, den Blickkontakt mit Fremden zu halten.

2. Knigge-Regel: Lache, und die Welt lacht mit dir

Junge Frau lächelt in die Kamera

„Ein Lächeln ist der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen.“ , sagt ein chinesisches Sprichtwort. Und das stimmt. Lächeln verbindet, weckt positive Gefühle und schafft auf Anhieb eine angenehme Atmosphäre. Das Beste aber ist: Lächeln steckt an.

Wichtig ist, dass dein Lächeln von Herzen kommt. Ein ernst gemeintes Lächeln ist nicht an nach oben gezogenen Mundwinkeln, sondern an den Augen zu erkennen. Versuche vor dem Aufeinandertreffen bewusst an etwas Schönes zu denken, das dich zum Strahlen bringt.

3. Knigge-Regel: Der Ton macht die Musik

Nahaufnahme eines alten Radios

Sprachtempo, Dialekt, Vokabular, Tonlage, Lautstärke – all das beeinflusst, wie man dich wahrnimmt. In Stresssituationen verändert sich die eigene Stimme unbewusst, wir sprechen schneller und höher. Versuche im Gespräch auf die Tonlage zu achten und lege bewusste Pausen ein.

Am besten spielst du die Begrüßung im Vorfeld durch. Überlege dir, was du sagen möchtet und wie du mit deinem Gegenüber ins Gespräch kommst. Achte auf eine deutliche Aussprache und darauf, dass deine Stimme weder zu laut (aufdringlich) noch zu leise (schüchtern) ist.

Die wichtigsten Knigge-Regeln für den ersten Eindruck

Zum Schluss die drei Tipps für den guten ersten Eindruck kurz zusammengefasst:

#1: Halte bei deinen Gesprächen Blickkontakt.

#2: Lächle auch mal zwischendurch.

#3: Achte beim Sprechen auf deine Stimme.

Einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen ist gar nicht so schwer. Überleg dir einfach, wie du selber gerne begrüßt wirst und achte auf deine Mimik und Stimme. Denn: Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck.

Mehr Tipps aus dem Business-Knigge findest du hier:

Körpersprache

Dresscode

Small Talk für Anfänger

Sonja

Mein Abi habe ich dank der STARK Bücher schon vor einiger Zeit gut geschafft. Seit 2017 blogge ich für schultrainer.de über die verschiedensten Themen. Dabei gefällt mir besonders, dass ich bei jeder Recherche für einen Beitrag so viel Neues lerne. Und mittlerweile nicht einmal mehr Mathe-Themen langweilig finde.

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