Business Knigge Teil III: Der Dresscode

Auch wenn sich die Frage nach dem Dresscode im Unternehmen erst beim Vorstellungsgespräch endgültig klärt: Für den ersten Eindruck spielt eure äußere Erscheinung eine wichtige Rolle. Ein sorgfältig gewähltes Outfit unterstreicht eure Kompetenz und lässt auf eure Persönlichkeit schließen.

Sicher kennt ihr das Sprichwort: „Kleider machen Leute.“ Beim Zusammenstellen eures Outfits solltet ihr ein paar wichtige Punkte beachten. Wir verraten euch, mit welchem Outfit ihr bei einem Vorstellungsgespräch optisch glänzt.

1. Gesamterscheinung

Junger Mann im Anzug

Wenn ihr euch bei einem Unternehmen vorstellt, sollten gewaschene und frisierte Haare sowie saubere Fingernägel selbstverständlich sein. Auch einem Bart sieht man an, ob ihr ihn regelmäßig pflegt. Und für alle Mädels gilt: Weniger ist mehr beim Make-up. Smokey Eyes und knalliger Lippenstift gehören ins Abendprogramm.

Ausgelatschte Chucks, zerknitterte T-Shirts, durchlöcherte Jeans: Manche Looks haben im beruflichen Umfeld nichts zu suchen. Berücksichtigt bei einem Bewerbungsgespräch gängige Normen. Ordentliche, also faltenfreie und makellose Kleidung sowie saubere Schuhe sind Pflicht.

2. No-Gos

Frau mit Taschenspiegel beim Lippenstift nachziehen

Ein paar Kleidungsstücke könnt ihr beim Zusammenstellen des Bewerbungsoutfits sofort aussortieren. Dazu gehören Spaghettiträger-Tops, Miniröcke, kurze Hosen und Oberteile mit tiefem Ausschnitt. Tennissocken sind ein absolutes No-Go und selbst wenn das Thermometer die 30°-Marke knackt, müssen die Flip Flops zu Hause bleiben.

Businesslike sind Farben wie Anthrazit, Dunkelblau, Grau und alle dezenten Farbtöne. Auffällige Formen und Muster sind unpassend, denn sie lenken von Gesicht und Person ab. Für Schmuck und sonstige Accessoires gilt: weniger ist mehr.

3. Dresscode

Mann auf Couch mit Laptop googelt nach dem Dresscode in einem Unternehmen

Bei den Vorbereitungen auf ein Vorstellungsgespräch recherchiert ihr viel über den potenziellen neuen Arbeitgeber. Mit etwas Glück liefert euch die Webseite des Unternehmens durch Bilder von Mitarbeitern und Events erste Anhaltspunkte für den Dresscode. Auch die Unternehmenswerte geben euch einen Hinweis, welchen Kleidungsstil der Arbeitgeber von seinen Angestellten erwartet.

Es spielt eine große Rolle, um welche Position und in welcher Branche ihr euch bewerbt. Anzug oder Kostüm sind im Finanzbereich Standard, während es in einem handwerklichen Beruf vermutlich lockerer zugeht. Generell gilt aber: lieber over- als underdressed.

Bei allen Regeln und Tipps dürft ihr eines nicht vergessen: Um in einem Vorstellungsgespräch zu überzeugen, müsst ihr euch in eurem Outfit wohl und nicht verkleidet fühlen. Beginnt rechtzeitig mit der Planung und probiert verschiedene Varianten aus. Im Idealfall habt ihr am Ende ein Outfit, das zu euch passt und gleichzeitig Kompetenz, Vertrauen und Souveränität vermittelt.

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Der erste Eindruck

Körpersprache

Small Talk für Anfänger

Sonja

Mein Abi habe ich dank der STARK Bücher schon vor einiger Zeit gut geschafft. Seit 2017 blogge ich für schultrainer.de über die verschiedensten Themen. Dabei gefällt mir besonders, dass ich bei jeder Recherche für einen Beitrag so viel Neues lerne. Und mittlerweile nicht einmal mehr Mathe-Themen langweilig finde.

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