Traumberuf = Schaum-Beruf?

Wie finde ich meinen Traumberuf? Gibt es den überhaupt? Oder sind Träume in diesem Fall auch Schäume? Für viele ist die Frage nach dem zukünftigen Beruf eine ziemliche Belastung. Geht es dir auch so? Du hast das Ende deiner Schulzeit vor Augen und hast noch keinen Plan? Dann geben wir dir ein paar gute Tipps, wie du zu deinem Traumjob kommst. Dazu gibt es Ratschläge von einem echten Experten (siehe Video unten).

Traumberuf

Durch welche Türe gehst du? Und: findest du dahinter deinen Traumberuf? (© pixabay.com/CC0 Creative Commons)

Wie gehe ich das Thema Traumberuf an?

Nicht jeder findet seinen Traumberuf und schon gar nicht auf Anhieb. Wenn du gar keine Ahnung hast, was du später mal machen willst, dann heißt es erst mal: „Don’t panic!
Lieber erst mal in Ruhe durchschnaufen und kühlen Kopf bewahren (klingt einfacher als es ist, das ist klar!).
Das bedeutet natürlich nicht, dass man das Thema verdrängen oder auf die lange Bank schieben sollte. Aber du solltest dich auf keinen Fall von anderen verrückt machen lassen. Schon gar nicht von denen, die einem eintrichtern wollen, dass man bei zu vielen schlechten Noten sowieso vergessen kann, einen Traumberuf zu finden (hierzu mehr in unserem Artikel über Karrierechancen).

Potenzialanalyse

Was auch ein wichtiger Wegweiser für deinen späteren Beruf sein kann: na, deine Fähigkeiten natürlich! Um sein Potenzial abzurufen, muss man es aber erst einmal kennen. Dazu können dir deine Freunde und deine Familie sicher etwas sagen. Aber auch du selbst kannst dich fragen: „Was kann ich eigentlich besonders gut?“, „Wie sehe ich mich in fünf, zehn oder zwanzig Jahren?“, „Welche Tätigkeit fordert mich und welche über- oder unterfordert mich?“

Traumberuf

Wo liegt dein Potenzial? (© pixabay.com/CC0 Creative Commons)

Es kann auch helfen eine genau Analyse deines Potenzials durchzuführen. Ein kleines Beispiel geben dir etwa die „Acht Fragen, die dein Leben verändern können„.

Was macht dir Spaß?

Und dann darf man den Faktor „Spaß“ nicht unterschätzen! Damit ist natürlich nicht gemeint, dass du den lustigsten Beruf suchen solltest. Aber der Spaß, die Freude, die positive Energie, die du empfindest, wenn du etwas tust, ist ein wichtiger Gradmesser für einen künftigen Beruf. Denn ohne diese Faktoren fehlt auch die nötige Motivation, um gut und erfolgreich in seinem Job zu sein.
Dabei hängen manche den Traumberuf mit ihren Erwartungen zu hoch; die wenigsten werden einen Beruf finden, der sie voll und ganz erfüllt und ihn zu ihrem Lebensmittelpunkt machen. Aber du wirst sicher sehr viel von deiner Lebenszeit in der Arbeit verbringen, somit sollte sie dir auch ein positives Gefühl geben.

Nichts ist unumkehrbar!

Du bist dir noch nicht sicher, ob du doch lieber studieren willst? Oder eventuell willst du vor einem Studium noch eine Ausbildung machen? Auch diese Schritte sollten gut und lange durchdacht werden. Jedoch muss auch mal gesagt werden: Kein Schritt ist unumkehrbar, d. h. der Weg, den du einschlägst, ist keine Einbahnstraße (und schon gar keine Sackgasse). Später im Leben bieten sich immer wieder Möglichkeiten, neue Wege zu gehen oder alte, abgebrochene Pfade wieder neu aufzunehmen.
Was natürlich nicht heißt, dass man alles einfach ins Blaue hinein versuchen sollte. So findest du deinen Traumberuf eher nicht.

Traumberuf finden

Viele Wege führen zum Ziel? (© pixabay.com/CC0 Creative Commons)

Das sagt der Experte

Viele hilfreiche Ratschläge – auch zu Bewerbung, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch – hat Jürgen Hesse in seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Experte für Berufsstrategie gesammelt. Im exklusiven Interview teilt er sie mit Tami von talesandmore


Wenn ihr noch mehr Tipps und Hilfe zu Bewerbung, Berufsstart und Orientierung braucht, klickt euch durch unsere anderen Beiträge zum Thema.

Studium oder Ausbildung: Was passt zu mir?

Andy

Nachdem ich an mehreren Schularten als Lehrer tätig war, habe ich als Redakteur eine neue Aufgabe gesucht – und gefunden. Seit 2017 blogge ich für schultrainer.de über alle Themen, die mit Schule und Bildung zu tun haben. Vor allem möchte ich Schülern, Lehrern und Eltern den Spaß am Entdecken von Neuem (und auch Altem) näherbringen.

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